3. Kölner Radverkehrstreff 28.11.2011
Der 3. Radverkehrstreff fand am Montag 28.11.2011 von 18:00 bis 20:00 Uhr im Bürgerzentrum Köln-Deutz, in der Tempelstr. 41 statt.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Hinweise für den Kraftfahrer in Köln
Die Stadt Köln klärt den Autofahrer mit ergänzenden Hinweisschildern auf. Diese werden temporär an Örtlichkeiten angebracht, wo die Radwegbenutzungspflicht aufgehoben wurde und dadurch die Radfahrer auch auf der Fahrbahn fahren dürfen.
Beleuchtungs-Aktion wird auch in diesem Jahr fortgeführt.
Vom 17. bis 21.Oktober 2011 fand in den Nachmittagsstunden auf dem Zülpicher Platz in der Kölner Innenstadt sowie erstmalig auch in Leverkusen-Wiesdorf und in Opladen die Fortführung der Aktion "Finsterlinge" statt. Auch diesmal wurde das Angebot der am 18.10. vor Ort kostenlosen Reparaturen durch Zweiradmechaniker des Nikolaus-August-Otto-Berufskolleg, der Beratungsgespräche durch Vertreter der beteiligten Ordnungspartner velo2010 und Darstellung von lichttechnischen Fahrradzubehör von Radfahrern dankbar angenommen. Begleitet wurden die Aktionstage durch örtliche Medienvertreter.
Berichterstattungen siehe auch:
2. Kölner Radverkehrstreff am 11.07.2011
Nach der gelungenen Auftaktveranstaltung im März ging der Radverkehrstreff nun in die zweite Runde. Stattgefunden hat er von 18:00 bis weit nach 20:00 Uhr im Bürgerzentrum Ehrenfeld (Venloer Str. 429) unter reger Beteiligung und zum Teil lebhaften Diskussionen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
4. Kölner Fahrradsternfahrt
Am 19.06.2011 ab 14:00 Uhr beteiligte sich die Ordnungspartnerschaft velo2010 auf dem Neumarkt mit einem gemeinsamen Informationsstand.
Weitere Informationen siehe: http://www.koelner-fahrrad-sternfahrt.de
Kostenloser Fahrradcheck kam gut an. Mehr als 100 Räder wurden im Rheinpark auf Sicherheit überprüft
Von 11 bis 17 Uhr konnten Freizeitradlerinnen und Freizeitradler am gestrigen Sonntag,
29. Mai 2011, im Rheinpark kostenlos ihre Räder überprüfen lassen. Die Mechaniker der
Kölner Zweiradwerkstatt 180° haben mehr als 100 Räder kritisch unter die Lupe genommen
und im Hinblick auf Verkehrssicherheit begutachtet. Die Sparte der festgestellten
Mängel reichte von defekten Beleuchtungsanlagen und ausgeleierten Bremsen bis
hin zu Fahrrädern, die nicht richtig zusammengebaut waren und bei ungünstigen Verhältnissen
auseinanderzufallen drohten.
Soweit möglich, leisteten die Fahrradmechaniker „Erste Hilfe“ bei kleineren Mängeln. Alle
Radler erhielten Bescheinigungen, aus denen, wenn erforderlich, auch der weitere
Reparaturbedarf hervorgeht.
Die Aktion unter dem Motto „Alles im grünen Bereich“, die in dieser Form erstmalig für
Freizeitradler stattfand, kam bei den Radfahrern und Spaziergängern so gut an, dass
daran gedacht ist, sie nochmals zu wiederholen. Ein Termin hierfür wird rechtzeitig bekannt
gegeben.
Veranstalter des Fahrradchecks war der Arbeitskreis „Sicherheit im Straßenverkehr“.
Ihm gehören mehrere Ämter der Stadtverwaltung, die Kölner Polizei, die Kölner Verkehrs-
Betriebe und die Seniorenvertretung an. Der Arbeitskreis initiiert regelmäßig Kampagnen
zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Köln.
Fahrradquiz - der Spickzettel........
Auch wenn dieser Spickzettel nicht so aufsehenerregend wie der von Jens Lehmann bei der WM 2006 ist, kann er Sie doch ins Finale schießen…..
1. Rücksicht nehmen und vorsichtig Rad fahren
Mit der Rücksichtnahme ist das so eine Sache. Jeder fordert sie für sich ein, ist aber oft nicht bereit, sie gegenüber anderen zu gewähren. Natürlich sollten aber auch die Voraussetzungen vorliegen, damit man überhaupt sicher und vorsichtig fahren kann. Eine Grundvoraussetzung ist dabei ein verkehrssicheres Fahrrad, bei dem insbesondere die Bremsen und die Beleuchtung funktionieren, aber auch die körperliche Verfassung der Radfahrerin oder des Radfahrers an sich. Oft wird verkannt, dass das Fahren nach ein paar Kölsch im Biergarten nicht nur zu gefährlichen Situationen sondern sogar zum Verlust des Führerscheins führen kann. Letzteres kann allein schon bei 0,3 Promille Blutalkohol eintreten, wenn die Radfahrerin oder der Radfahrer unabhängig von der Schuldfrage an einem Unfall beteiligt ist. Aber selbst wer nach einem bierseeligen Abend schwankend und unfallfrei nach Hause gondelt, läuft im Falle einer Kontrolle bei 1,6 Promille Blutalkohol – der sogenannten absoluten Fahruntüchtigkeit – Gefahr seinen Führerschein zu verlieren.
2. Nach außen selbstbewusst, innerlich aber defensiv fahren
Zum selbstbewussten Fahren gehört auch, dass Sie Ihre Rechte kennen: Grundsätzlich müssen Radfahrerinnen und Radfahrer den Radweg nutzen, wenn dies durch die blaue Radwegbeschilderung (Zeichen 237 – Radweg, Zeichen 240 – Gemeinsamer Fuß- und Radweg und Zeichen 241 – getrennter Geh- und Radweg) der Straßenverkehrsordnung so vorgeschrieben ist. Ein Radweg, auf dem sich der Schnee türmt, muss nicht befahren werden, auch wenn die blaue Radwegbeschilderung dies unter normalen Umständen vorschreibt. In diesem Fall dürfen Sie die Fahrbahn befahren, auch wenn dies manchmal zu Unverständnis und ärgerlichen Reaktionen bei Autofahrern führt. In diesen Fällen sollten Sie gelassen reagieren und sich nicht irritieren lassen.
Rechnen Sie aber auch damit, dass Andere Fehler machen. Grundsätzlich wissen Pkw-Fahrerinnen und –Fahrer, dass Radfahrerinnen und Radfahrer, die den Radweg der vorfahrtsberechtigten Straße befahren, ebenfalls Vorfahrt haben und das auch dann gilt, wenn sie den Radweg entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung nutzen. Dennoch passieren in diesem Zusammenhang immer wieder Unfälle. Daher – auch wenn die Rechtslage eindeutig ist: Fahren Sie im Bereich von Kreuzungen und Einmündungen besonders aufmerksam und bleiben Sie bremsbereit. Ihre Knautschzone ist wesentlich geringer, als die des Pkw. In diesem Zusammenhang auch ein Hinweis: Auch wenn in Deutschland keine Helmpflicht besteht, kann ein Helm im Falle eines Unfalls vor schweren Kopfverletzungen schützen.
3. Eindeutig und vorausschauend fahren und Handzeichen geben
Erleichtern Sie sich und allen anderen Verkehrsteilnehmern das Leben. Die Radfahrerin oder der Radfahrer, der längere Zeit hinter Ihnen her gefahren ist und Sie gerade überholt, kann nicht wissen, dass Sie jetzt und hier links abbiegen wollen – es sei denn, Sie kündigen dies frühzeitig durch ein deutliches Handzeichen an.
4. Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern suchen
Gefahren drohen immer dort, wo sich Wege kreuzen – also insbesondere in Einmündungen und Kreuzungen. Für Autofahrer gilt in diesen Bereichen immer: Immer in beide Richtungen schauen, wenn der eigene Weg einen Rad- oder Gehweg kreuzt! Wenn Sie selbst abbiegen, ist es selbstverständlich, dass Sie den Blinker betätigen und den Schulterblick nicht vergessen! Unabhängig davon sollten Radfahrerinnen und Radfahrer, wenn sich eine Autofahrerin oder ein Autofahrer nähert, Blickkontakt suchen und erst dann über die Kreuzung fahren, wenn klar zu erkennen ist, dass der Andere anhält. Besondere Vorsicht gilt auch im Einmündungsbereich von Einbahnstraßen, die für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet wurden. Autofahrer müssen hier damit rechnen, dass Ihnen bei der Einfahrt Radfahrer entgegenkommen. Die Radfahrerinnen und Radfahrer sollten im Gegenzug diesen „Überraschungseffekt“ einkalkulieren und entsprechend defensiv und vorausschauend fahren. Auch hier hilft der Blickkontakt zwischen beiden Parteien unbedingt weiter.
5. Abstand halten und sich Sicherheitszonen schaffen
Zum selbstbewussten Fahren gehört auch, dass Radfahrerinnen und Radfahrer sich in ihrem eigenen Raum behaupten. So sollten sie zu Bordsteinen und zu parkenden Autos unbedingt einen Sicherheitsabstand von rund einem Meter einhalten. Umgekehrt müssen Autofahrerinnen und Autofahrer natürlich auch gegenüber Radfahrern ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten. Im innerstädtischen Verkehr mit einer Geschwindigkeit von rund 50 km/h darf dieser Abstand 1,5 m nicht unterschreiten.
Sofern es die Verhältnisse zulassen, werden mittlerweile Sicherheitszonen für Radfahrer unmittelbar auf der Fahrbahn markiert. Auf diesen Schutzstreifen dürfen Radfahrerinnen und Radfahrer nur dann nebeneinander fahren, wenn sie niemanden behindern, sie dürfen ihn aber auch zum Linksabbiegen und zum Überholen verlassen. Pkw Fahrer dürfen den Schutzstreifen im Gegenzug bei Bedarf überfahren und hier kurz halten, aber nicht parken. Hier ist dann auch die Faustregel zu beachten: Wer sein Fahrzeug verlässt, der parkt!
6. Abbiegende Fahrzeuge und insbesondere Lkw erfordern erhöhte Aufmerksamkeit
Insbesondere in Kreuzungsbereichen kann es passieren, dass abbiegende Fahrzeuge Ihren Weg schneiden. Mit diesem Fehlverhalten – das leider immer wieder zu beobachten ist - sollten Sie rechnen und jederzeit bremsbereit sein. Noch größere Gefahren können von abbiegenden Lkw ausgehen, da hier die Möglichkeit besteht, dass Radfahrerinnen und Radfahrer im „toten Winkel“ neben dem Fahrzeug verschwinden. Radfahrerinnen und Radfahrer sollten daher vermeiden, unmittelbar neben Lkw in eine Kreuzung einzufahren oder sich neben dem Fahrzeug aufzustellen.
7. Nicht als Geisterfahrer unterwegs sein
Einbahnstraßen dürfen nur dann von Radfahrern in umgekehrter Richtung befahren werden, wenn dies durch die zusätzliche Beschilderung (Fahrradpiktogramm mit zwei entgegengesetzten Pfeilen) gestattet ist. Das Befahren des Schutzstreifens ist dagegen nur in der Richtung des motorisierten Verkehrs möglich. Radwege dürfen nur dann in beide Richtungen befahren werden, wenn dies durch die blauen Radwegeschilder und zwei entgegengesetzte Pfeile erlaubt ist. Wer sich über diese Regel hinwegsetzt, dem drohen erhebliche Unfallgefahren. Nicht nur, dass entgegenkommende Radfahrerinnen und Radfahrer behindert werden können, sondern es kann auch passieren, dass Autofahrerinnen und Autofahrer, die aus untergeordneten Straßen einbiegen und wartepflichtig sind, gar nicht mit Radfahrern aus dieser Richtung rechnen.
Und hier geht's noch einmal zum Quiz:
7. Kölner "Mängeltour" am 12.04.2011
Berichterstattungen bitte unter nachfolgenden Links abrufen:
Fotoauswahl:
Streckenverlauf der "Mängeltour 2011" zum download:
Training gegen den "Toten Winkel"
Gemeinsame Aktionen zum „Toten Winkel“ in Kölner Grundschulen auch in diesem Jahr
Die Problematik des Toten Winkel ist leider auch in der jüngeren Vergangenheit für schwere Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Radfahrern und LKW im Stadtgebiet Köln verantwortlich gewesen.
Allein in den Jahren von 2007 bis heute kamen in Köln 7 Radfahrer bei Verkehrsunfällen im "Toten Winkel" ums Leben. Bei 28 ähnlich gelagerten Abbiegeunfällen erlitten Radfahrer vergangenes Jahr schwere Verletzungen.
Aus diesem Grund hat der ADAC und der Arbeitskreis Sicherheit im Straßenverkehr eine Vielzahl von Aktionen im ersten Halbjahr 2011 an Grundschulen in Köln geplant.
Im Zeitraum von März bis Juni 2011 werden ca. 200 Schulklassen für die besonderen Gefahren des Toten Winkel sensibilisiert. Die Ordnungspartner stellen hierfür einen LKW bereit, in dessen vom Spiegel nicht erfasste Sichtbereiche Folien auf den Schulhof gelegt werden, um den „Toten Winkel“ zu simulieren. Schüler können dann vom Fahrersitz aus feststellen, dass ihre Klassenkameraden, welche auf den Folien stehen, nicht gesehen werden können. Begleitet werden die praktischen Übungen zuvor von einer theoretischen Unterweisung.
Dabei werden die Kooperationspartner
- ADAC
- Stadt Köln
- Polizei Köln
rund 5000 Kinder erreichen.
Am Dienstag, 12.04.2011, 10.00 Uhr, fand in der Grundschule Garthestraße in Köln-Riehl eine Pressekonferenz zur Bekanntmachung der Aktionen in den Medien statt. Berichterstattungen siehe hier.
Auftaktveranstaltung Kölner Radverkehrstreff am 10.März 2011
Rechtzeitig zu Beginn der Radfahrsaison boten die Ordnungspartner velo2010 für interessierte Bürger eine "Gesprächsrunde" zu Belangen des Radfahrens unter Beteiligung von Frau Scho-Antwerpes (Bürgermeisterin), Amtsleitern der Stadt und des Polizeipräsidiums an. Stattgefunden hat die Auftaktveranstaltung im:
Bürgerzentrum Ehrenfeld (Café), Venloer Straße 429 in 50825 Köln von 18:00 bis 20:00 Uhr.
Nach erfolgreichem Start sind Folgeveranstaltungen geplant. Rechtzeitige Ankündigung erfolgt.
Weiteres auch unter: http://www.stadt-koeln.de/4/verkehr/radverkehr/news/07655/
Beleuchtungs-Aktion "Finsterlinge" wurde begeistert angenommen.
Am 15. und 16.November 2010 fand auf dem Zülpicher Platz in der Kölner Innenstadt die Fortführung der Aktion "Finsterlinge" statt. Auch diesmal wurde das Angebot der vor Ort kostenlosen Reparaturen durch Zweiradmechaniker des Nikolaus-August-Otto-Berufskolleg, der Beratungsgespräche durch Vertreter der beteiligten Ordnungspartner velo2010 und Darstellung von lichttechnischen Fahrradzubehör von weit über 100 Radfahrern dankbar angenommen. Begleitet wurden die beiden Aktionstage durch Medienvertreter der örtlichen Presse und des Fernsehens.
3. Kölner Fahrradsternfahrt
Am 19.09.2010 ab 14:00 Uhr beteiligte sich die Ordnungspartnerschaft velo2010 auf dem Neumarkt mit einem gemeinsamen Informationsstand.
Weitere Informationen siehe: http://www.koelner-fahrrad-sternfahrt.de
6. Kölner "Mängeltour" am 22.Juni 2010
Berichterstattungen bitte unter nachfolgenden Links abrufen:
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1277139633528.shtml
http://www.stadt-koeln.de/4/verkehr/radverkehr/news/06232/
Streckenverlauf der "Mängeltour 2010" zum download:
Erfolgreiche Aktion "Finsterlinge" wurde am 14. und 15.Dezember 2009 unter dem Motto "Immer hell drauf" fortgesetzt.
Rad-Licht macht sicherer. Für alle.
Unter dem Motto "Immer hell drauf" führte die Polizei gemeinsam mit der Verkehrswacht Köln und dem Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg in der Zeit von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr auf der Fläche vor der Kirche des Zülpicher Platzes in der Innenstadt eine Verkehrssicherheitsaktion durch. Ziel der präventiven Maßnahme war die Reduzierung der hohen Anzahl von Verkehrsunfällen (siehe Statistik) unter Beteiligung von Radfahrern. Diese wurden auf ihren erkennbar defekten Fahrrädern von der Polizei angehalten und die Räder auf Verkehrstauglichkeit überprüft. Mit den Radfahrern wurden Gespräche über die Beleuchtung, das Tragen von Schutzzubehör, wie Fahrradhelme und reflektierendes Material und der damit verbundenen Verkehrssicherheit geführt. Es gab anschließend die Möglichkeit, vor Ort festgestellte Beleuchtungsmängel kostenlos von Auszubildenden der Fachklasse Fahrradmonteure des Berufskolleg beheben zu lassen.
Gemeinsame Herbst-Aktion "Finsterlinge" ein Erfolg
Radfahren im Schutz der "Helligkeit"
Am 07.10.2009 haben die Ordnungspartner einen gemeinsamen Informationsstand auf der Platzfläche am Hohenzollernring Ecke Limburger Str. der Kölner Innenstadt in den Nachmittagsstunden betreut. Der Clou war, dass seitens der Polizei Radfahrer mit schadhafter Beleuchtung oder während der Dämmerung ohne Licht fahrend angehalten wurden und ihnen die Gelegenheit gegeben wurde, ihre Beleuchtung an Ort und Stelle instandsetzen zu lassen. Die Reparaturen wurden von Schülern des Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg, welche den Beruf des Fahrradmonteurs erlernen, fachmännisch durchgeführt. Beim Tausch von kleineren Ersatzteilen wie Glühbirnchen oder Kabeln erfolgte dies kostenlos. Komplette Lampen oder Dynamos konnten zum Selbstkostenpreis montiert werden. Gleichzeitig wurde ein Gesamtcheck am Fahrrad durchgeführt. Locker sitzende Teile wurden befestigt, Bremsen justiert, Sattelhöhen korrigiert. Nebenher konnten sich die wartenden Radler bei den Ornungspartnern informieren und anschließend mit verkehrssicheren Fahrrädern zufrieden weiterfahren.
5. Kölner "Mängeltour 2009" am 24.Juni 2009
Mit freundlicher Genehmigung des Kölner Stadtanzeigers hier entsprechende Zeitungsartikel:
Radverkehr-Mängel-Tour
Riskante Touren auf zwei Rädern
Von Kathy Stolzenbach, 25.06.09, 19:13h, aktualisiert 25.06.09, 19:42h
Die Radverkehr-Mängel-Tour sucht gefährliche Stellen für Radfahrer. Dieses Mal ging es mit dem Rad durch die Kölner Innenstadt: Mängel wurden vor allem rund um den Ebertplatz entdeckt.
http://www.ksta.de/html/artikel/1245228272091.shtml##
Auf dem Ebertplatz treffen Radfahrer auf Fußgänger und Busse. (Bild: Rakoczy)
Innenstadt - Für Radler gefährliche Stellen im Stadtgebiet aufzuspüren und möglichst rasch zu entschärfen ist Ziel der Radverkehr-Mängel-Tour. Zum fünften Mal lud jetzt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) zur Tour und erstellte mit Experten der Initiative „Velo 2010“ eine Liste riskanter Orte. Dieses Mal wurden Ziele in der Innenstadt angefahren - per Rad, natürlich. Mit dabei waren Bürgermeisterin und Initiatorin Elfi Scho-Antwerpes, Jürgen Möllers, Fahrradbeauftragter der Stadt, Klaus Harzendorf, Leiter des städtischen Amtes für Verkehrstechnik, ADFC-Geschäftsführerin Anke Prinz sowie als Vertreter der Polizei Hartmut Werth und Stephanie Schleifer. Vor Ort erkundeten sie, was aus bisherigen Vorschlägen geworden ist und welche Missstände es noch zu beheben gilt.
Eigelstein: Der Eigelstein gehört zu den Straßen in Köln, in denen mehr Radfahrer als Autofahrer unterwegs sind. Die Einbahnstraße wurde für Radfahrer in beide Richtungen geöffnet und verbreitert. Außerdem wurden knapp 50 Fahrradabstellmöglichkeiten geschaffen.
Fußgängerzone Eigelsteintorburg : Die Beschilderung fehlt, dass Radfahrer durch die Fußgängerzone fahren dürfen. Außerdem ist die Ampel, die zum Ebertplatz führt, bisher eine reine Fußgängerampel, so dass Radfahrer streng genommen ihr Rad schieben müssten.
Überquerung vom Eigelstein über den Ebertplatz zum Agnesviertel : Bisher ein reiner Fußgängerweg, allerdings breit genug, um auch von Radfahrern genutzt zu werden. Diese müssten sonst einen Bogen um den Ebertplatz fahren. Außerdem ist der Übergang zur Neusser Straße nicht sicher geregelt: Gefährliche Situationen entstehen, wenn Radfahrer versuchen, sich auf den Theodor-Heuss-Ring einzufädeln. Erschwert wird die Fahrt zusätzlich durch die Busspur neben dem Fußgängerweg. So bleibt kaum Platz für Radfahrer, die an der Fußgängerampel warten.
Eingangsbereich vom Ebertplatz auf die Neusser Straße : Fehlende Einfärbung für Radfahrer, die häufig aufgrund der sehr engen Straße von Lkw abgedrängt werden. Im weiteren Verlauf der Neusser Straße gibt es in Höhe der Agneskirche einen kurzen Fahrradweg, der dann wieder endet. Lösung: Markierungen an Einmündungen mit Fahrradpiktogrammen und Schildern, die zu mehr Rücksichtnahme auffordern.
Innere Kanalstraße / Ecke Neusser Straße : Aus Nippes kommend mussten Radler bisher den Fußgängerüberweg nutzen, um in Richtung Agnesviertel zu fahren. Viele beschwerten sich über eine unklare Führung. Nun zeigt eine Rot-Pigmentierung auf der Straße an, dass Radfahrer auf der Straße weiter geradeaus fahren - wie der Autoverkehr. So bleiben sie im Sichtfeld der Autofahrer. Der ADFC bemängelt, dass die Pigmentierung nicht weiter geführt wird.
Maybachstraße / Ecke Krefelder Straße : Auf dem Radweg aus Nippes kommend müssen Radfahrer an der Ampel halten - auch wenn sie, dem Radweg folgend, rechts abbiegen. Bei einer Schwerpunktkontrolle der Polizei hielten sich die wenigsten daran und mussten prompt zahlen. Mögliche Abhilfe: ein „Grüner Pfeil“.
Kommentar zur Fahrradfreundlichkeit
Der Weg ist das Ziel
Von Matthias Pesch, 25.06.09, 19:41h, aktualisiert 25.06.09, 19:42h
Auf der Radverkehr-Mängel-Tour stellte der ADFC viele gefährliche Stellen in der Innenstadt Kölns fest, insbesondere am Ebertplatz. Noch ist die Domstadt nicht fahrradfreundlich, aber es ist ein erster Schritt, auf Mängel aufmerksam zu machen.
Köln ist keine fahrradfreundliche Stadt - ist aber auf dem Weg dorthin in den letzten Jahren immerhin ein Stück voran gekommen. Allein die Mängel und Gefahrenstellen, die den Teilnehmern der ADFC-Radtour auf einer überschaubaren Strecke aufgefallen sind, zeigen, wie groß der Handlungsbedarf ist.
Einiges kann die Stadt als Erfolg verbuchen: die schrittweise Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr zum Beispiel, die Einrichtung von Velo-Routen, die Aufstellung von Fahrrad-Ständern, hier und da die Reparatur von Radwegen. Doch die Liste der Ärgernisse ist nach wie vor erheblich länger: Holperstrecken wie zum Beispiel auf den Ringen, Stolperkanten wie auf der Dürener Straße, fehlende Bordsteinabsenkungen, unzureichende Markierungen, Gefahrenstrecken wie auf der Zülpicher Straße in Sülz. Und dann natürlich komplett fehlende Rad-Verbindungen: von der Nord-Süd-Fahrt zur Tel-Aviv-Straße, vom Gotenring über die Severinsbrücke zum Barbarossaplatz. Die linksrheinische Auffahrt zur Hohenzollernbrücke zumindest ist ja in den Umgestaltungsplänen für den Breslauer Platz fest vorgesehen.
Die Stadt hat angekündigt, in den nächsten Jahren 4,3 Millionen Euro in die Sanierung von Radwegen zu stecken. Die Investition ist dringend nötig, aber auch damit wird Köln noch nicht zur fahrradfreundlichen Stadt. Es ist zweifelhaft, ob Köln sich je mit Freiburg oder Münster wird vergleichen können. Das Motto sollte eher sein: Der Weg ist das Ziel.
2. Kölner Fahrradsternfahrt
Anlässlich der 2. Kölner Fahrradsternfahrt (www.koelner-fahrrad-sternfahrt.de) haben sich die Ordnungspartner velo2010 mit einem gemeinsamen Informationsstand nachmittags auf dem Roncalliplatz präsentiert. Nicht nur von den Sternfahrt-Teilnehmern, sondern auch von interessierten Bürgern wurde das Komplettangebot an Informationen, insbesondere der Dialog zum Thema: "Rund ums Fahrrad" gerne angenommen.
Medienecho zum Pressegespräch velo2010 vom 30.04.2009
Vario-Tafeln der Stadt Köln
Die an den Hauptzufahrtstraßen der Stadt angebrachten Vario-Tafeln werden mit wechselnden Hinweisen zum Schutz der Radfahrer versehen.
Verkehrsquiz "Sicheres Radfahren"
Nehmen Sie bis 31. Mai 2009 teil und testen Sie Ihr Wissen als Radfahrerinnen und Radfahrer – für die Einen sind sie die umweltfreundlichen, abgas- und stressfreien Menschen im Verkehrsgeschehen, für die Anderen die Rüpel, die sich über jede Regel hinwegsetzen.Stellt sich die Frage, wer mehr oder eben weniger Ahnung hat: Kennen die "Rüpel" überhaupt jede Verkehrsregel? Oder wissen jene, die auf Radfahrerinnen und Radfahrer schimpfen, was eigentlich erlaubt ist und was nicht?
Weitere Informationen zum Verkehrsquiz finden Sie hier: Internetseite der Stadt Köln.
Mit Sicherheit ans Ziel
Radfahrende Kinder gehören mit zu den am stärksten gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Der ADAC führt deshalb seit nunmehr 30 Jahren Fahrradturniere zur Verkehrssicherheit der 8 bis 15 jährigen durch.
Die Fahraufgaben sind den besonderen Anforderungen des Straßenverkehrs an Radfahrer angepaßt und in Form eines über 200 Meter langen Parcours mit acht Stationen aufgebaut.
Das Jugend-Fahrrad-Turnier hat zwei grundlegende Zielsetzungen:
- die Einübung fahrpraktischer Fertigkeiten mit anschließender Testfahrt auf dem ADAC-Parcours
- die Feststellung und Behebung von Sicherheitsmängeln an den Fahrrädern der Teilnehmer
Werbung für Verkehrssicherheit
Mit Großflächenplakaten am im August 2008 eröffneten neuen Parkhaus des Polizeipräsidiums in Köln-Kalk wirbt die Polizei Köln u.a. auch für mehr Verkehrssicherheit. Die 10,50 m hohen und 5 m breiten Blowups sind schon von weitem ein Blickfang und mahnen vorbeifahrende Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu Vorsicht und Rücksicht.
4. Kölner „Mängeltour“ 8. Mai 2008
Ergebnis der 4. Kölner "Mängeltour" vom 08.05.2008
Campus-Aktion am 24.04.2008
Auch dieses Frühjahr konnte unter Beteiligung der Ordnungspartner VELO2010 nach bewährtem Muster ein Informationstag auf dem Albertus-Magnus-Platz für unsere Kölner Studenten stattfinden. Dankbar wurden Hilfestellungen und Anregungen in ausführlichen Gesprächen, unter Mitnahme von Aufklärungsbroschüren angenommen. Der AStA hat vorbereitend für seine Studenten den nachfolgenden Handzettel verteilt. Folgeveranstaltungen sind geplant.
1. Kölner Fahrradkongress Velo 2010
Der Expertenkreis lud zum 1. Kölner Fahrradkongress Velo 2010 ein. Mit der warmen Jahreszeit und dem schönen Wetter begann traditionell die Fahrradsaison. Viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadtregion nutzten dieses umweltschonende Verkehrsmittel auch als alltagstaugliches Mehrzweckfahrzeug. Zudem nimmt die Zahl der Fahrräder vor dem Hintergrund einer ökologischen Bewusstseinsänderung und dem erhöhten Bedürfnis aller Bevölkerungsgruppen nach mehr Mobilität stetig zu. Im Zusammenhang mit Radfahrern weist die Unfallstatistik im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Köln jedoch eine hohe Anzahl von Verkehrsunfällen auf. Zudem sind gerade Fahrradunfälle sehr häufig mit schweren Verletzungen verbunden. Diesem Spannungsfeld widmete sich der „1. Kölner Fahrradkongress Velo 2010“, der am Donnerstag, 10.05.2007, ab 10.00 Uhr im Polizeipräsidium Köln,Walter-Pauli-Ring 2-4, 51103 Köln, stattfand.
Die gesamte Veranstaltung stand unter den Aspekten Sicherheit und Fahrradverkehr und betonte besonders das Gefahrenpotential, das mit dem Radfahren einhergeht. Als Botschaft sollte eine Änderung der Einstellung und des Verhaltens bei Radfahrern vermittelt werden. Hierbei spielte neben dem ‚Straßenverkehr als Bewegungs- und Sozialraum’ die allgemeine Regelakzeptanz eine besondere Rolle.
Die Veranstalter, der Expertenkreis Velo 2010, engagieren sich bereits seit mehreren Jahren gemeinsam für mehr Sicherheit in der Stadtregion. Die 10 Kooperationspartner haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2010 die Unfälle mit verunglückten Radfahrern deutlich zu reduzieren.
Zu diesem Kongress, der ein breites Informations- und Diskussionsspektrum bot, wurden alle Bürgerinnen und Bürger, sowie Medienvertreter herzlich eingeladen.
Ein detailliertes Programm, dass einen „Markt der Möglichkeiten“, Attraktionen, Vorträge und eine Podiumsdiskussion beinhaltete und sich an interessierte Bürgerinnen/Bürger, Schulen, Vereine, Institutionen, Behörden, Verbände und Organisationen richtete, konnte über die Internetseite des Polizeipräsidiums Köln unter www.polizei-koeln.de abgerufen werden.
Der Wettbewerb zum Radverkehr (Wettbewerb im Jahr 2006)
Liebe Radfahrerin, lieber Radfahrer,
das Schöne am Radfahren ist doch einfach das ungebundene, freie Losstarten.
In die Pedale und los geht’s!! Keine Kennzeichen, keine Prüfungen, keine Regeln. Oder? Naja...ein paar Regeln waren da doch schon? Oder waren es doch eher ein paar mehr? Und kennt man die überhaupt?
Damit Sie einmal die Gelegenheit haben, Ihr Wissen über die Regeln im Radverkehr zu überprüfen, hat das Amt für Straßen und Verkehrstechnik in Kooperation mit weiteren Partnern einen Fragebogen entworfen, bei dem Sie die wichtigsten Fragen zum Thema „Regeln im Fahrradverkehr“ beantworten können.
Unfallstellen
Die erfolgreiche Plakataktion aus dem Jahr 2006 wird auch in diesem Jahr fortgeführt. Im Sinne eines partnerschaftlichen Miteinanders beteiligt sich auch der ADAC intensiv an der diesjährigen Aktion. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und der Mülheimer Fahrradgruppe (mfG). Im April 2006 wurden an Unfallstellen Plakate angebracht.
Klingelkärtchen
Als Radfahrer benutzen Sie ein besonders gesundes und umweltfreundliches Verkehrsmittel.
Das finden wir gut. Freuen würden wir uns manchmal über mehr miteinander als gegeneinander. Mit unserer Aktion „Klingelkärtchen“ wollen wir für hierfür werben. Klingelkärtchen
Fahrradsicherheit
Zu Semesterbeginn im April und im Oktober informierten die Partner des Expertenkreises Velo 2010 vor der Universität Köln auf dem Albertus-Magnus-Platz rund um das Thema Fahrradsicherheit. Die Aktion wurde durch den AStA der Universität Köln und durch den ADFC Köln vorbereitet und geplant.
Zoo
Ene Besoch em Zoo - näh wat is dat schön - Am 26.06.2005 fand im Kölner Zoo eine Aktion verschiedener Kooperationspartner des Expertenkreises statt.
Unfallhäufungspunkte
Am 23.04.05 wurde der Unfallhäufungspunkt Aachener Straße / PiusstraßeFahrradunfälle 2009 durch Polizeibeamte und Mitglieder des ACE aufgesucht.







































